Berufliche Neuorientierung – Wie gehen Sie mit schwierigen Emotionen um?

Die Absage

Kommt Ihnen die Situation bekannt vor? Sie haben einige Bewerbungen laufen und nach und nach erhalten Sie nur Absagen? Ihre Frustrationstoleranz ist gefragt.

Sie fragen sich woran es liegen kann, dass Sie nicht zum Zug kommen, zumindest eine Einladung zum persönlichen Gespräch wäre ja schon ein Erfolg. Meist wird auch kein Grund, sondern nur eine allgemeine „Floskel“, genannt und die hilft Ihnen bei Ihrer Selbsteinschätzung nicht weiter.

Ihre Emotionen geraten in ein Tief, aus dem es erst mal wieder schwer ist, herauszukommen. Existenzielle Ängste, Wut oder Verzweiflung nehmen Sie ein, gerade jetzt, wo es doch so wichtig ist, mit positiver Einstellung in die Zukunft zu schauen. Sind diese Emotionen steuerbar, fragen Sie sich? Ja, die negativen Erfahrungen gehören leider dazu. Der Bewerbungsprozess gleicht dem Leben, von Höhen und Tiefen geprägt. Sie bestimmen, wieviel Raum Sie Ihrem Ärger oder Ihrer Enttäuschung geben.

Denken Sie darüber nach, wie und was Ihre Stimmung erhellen kann. Ihr Leben besteht mehr als nur aus Ihrem Job.

 

Behalten Sie Ihr Ziel im Fokus

Aus der Gehirnforschung ist bekannt, dass unser Gehirn das glaubt, was wir denken.

Verfolgen Sie weiterhin Ihr Ziel, holen Sie sich Unterstützung, das gibt Ihnen das Gefühl, dass Sie Ihre aktuelle Situation nicht allein tragen müssen.

 

Visualisierung Ihres Zieles

Bilder werden wahr. Stellen Sie sich vor, im Bewerbungsgespräch erhalten Sie ein attraktives Jobangebot. Welche Chancen bieten sich Ihnen nun zukünftig und wie freudig wird Ihr Umfeld darauf reagieren. Oft steht hinter einem Job- oder Berufswechsel eine enorme Verbesserung.

 

Glauben Sie an sich und Ihren Erfolg

Der Bewerbungsprozess ist nur ein kleiner, wenn auch wichtiger Teil Ihres Lebenserfolges. Sollten Sie jemals an sich zweifeln, schauen Sie in Ihren Lebenslauf (CV) und Ihre Zeugnisse und werden Sie sich Ihrer Kompetenzen bewusst.

 

Der richtige Gesprächspartner

Nicht immer ist die Familie der richtige Ansprechpartner bei der Jobsuche. Wählen Sie eine Person Ihres Vertrauens, die sich bestenfalls mit dem Bewerbungsprocedere auskennt und möglicherweise ein Finetuning Ihrer Aktivitäten empfiehlt. Wichtig dabei ist, dass Sie mit dieser Person auch ganz offen über Ihre Gefühle sprechen können. Der passende „Sparringspartner“ geht auf Ihre Emotionen ein und motiviert Sie immer wieder aufs Neue.

 

Raum für die schönen Dinge des Lebens

Es bringt Ihnen nichts, wenn Sie 24/7 über Ihre scheinbar aussichtslose Situation nachdenken. Durch Frustration und einem Gefühl der Gefangenheit im Thema „Jobsuche“ werden Sie nicht lange die Kraft haben, mit Energie Ihr Ziel zu verfolgen.

Tun Sie Dinge, die Ihnen Spaß machen und grenzen Sie Ihr Engagement bei der Jobsuche ein, z.B. täglich von 9-12 Uhr. Anschließend widmen Sie sich dem normalen Alltag oder den schönen Dingen Ihres Lebens. Über Ihr Wohlbefinden bestimmen letztendlich nur Sie.

 

Ihr Netzwerk

Im Laufe Ihres Berufslebens haben Sie sich ein wertvolles Netzwerk erarbeitet. Wer davon kann Ihnen behilflich sein, evtl. ehemalige Vorgesetzte, Kollegen? Gehen Sie mit Ihrer Message „arbeitssuchend“ offen um, es kann jeden treffen und ist kein Grund, sich minderwertig zu fühlen.

Erstellen Sie eine Liste Ihrer interessanten Kontakte, schauen Sie auf XING/LinkedIn nach. Sie werden staunen, wie viele interessante Kontakte sich in Ihrem Netzwerk befinden.

Bleiben Sie in der Kommunikation positiv und nutzen Sie die ehrlich gemeinte Hilfsbereitschaft. Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeiterin Vermittlungsprämien an, insofern eine WIN-WIN-Situation für beide.

 

Ihre Positionierung

Bevor Sie Ihre Kontakte ansprechen, sollten Sie Ihr Ziel klar definiert haben. Mit diffusen Vorstellungen kann Ihr Ansprechpartner Ihnen nicht weiterhelfen.

 

Positive Energie zahlt sich aus, in jedem Lebensbereich.

 

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